Thomas Wrede

in Ingelheim
Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus
Home Sweet Home – Zuhause sein von 1900 bis heute
21.04.30.06.2024

Die Ausstellung in Ingelheim veranschaulicht in fünf Themenräumen das alltägliche Tun, Erleben und Erfahren im Zuhause mit seinen Licht-, aber auch Schattenseiten: Das Zuhause als Ort der Privatsphäre, der Familie und Geborgenheit, der Bedrohung und Gewalt, der Freizeit und des Müßiggangs sowie der Arbeit. Neben u.a. künstlerischen Positionen von Edgar Degas, Pierre Bonnard, Paula Modersohn-Becker, Nathalie Djurberg, Max Beckmann, Pablo Picasso, Herlinde Koelbl, James McNeill Whistler und August Macke ist auch der Münsteraner Fotograf Thomas Wrede mit Arbeiten vertreten.

Mehr…

Thomas Wrede

in Bad Homburg
Museum Sinclair-Haus
Wälder. Von der Romantik in die Zukunft
16.03.11.08.2024

Wälder sind heute für viele Menschen Orte, an denen sie Erholung suchen und Kraft schöpfen können. Ohne die Epoche der Romantik wäre dieses besondere Verhältnis zu Wäldern kaum denkbar. Die Ausstellung in Bad Homburg lädt dazu ein, Verbindungen zwischen romantischen und zeitgenössischen Vorstellungen vom Wald zu erkunden – auch und gerade vor dem Hintergrund aktueller ökologischer Krisen.

Mit der Romantik wird der Wald „wunderbar“. Zuvor als Schreckensort gemieden, ist er für die Künstler:innen jener Zeit ein Sinnbild für die Schönheit und Eigenständigkeit der Natur. In ihren Werken geht es kaum um eine kühle, objektive Betrachtungsweise, sondern vielmehr darum, sich vom Wald emotional berühren zu lassen. Eine große Rolle spielt dabei die Fantasie: Aus ihrer Vorstellung heraus schaffen romantische Künstler:innen wirkmächtige Szenarien der Verbindung zwischen Menschen und Natur. Von heute aus gesehen erscheinen die vor mehr als 200 Jahren entstandenen romantischen Werke wie Vorläufer eines ökologischen Denkens, das sich Zusammenhängen und Wechselwirkungen widmet. Dabei zeigt sich: Ein poetisches Verständnis von der Natur, verbunden mit faktenbasierten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, ist unverzichtbar, um den ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.

In der Ausstellung des Museums Sinclair-Haus tritt zeitgenössische Kunst in spannungsreiche Dialoge mit Werken der Romantik. In drei Kapiteln wird gezeigt, wie Künstler:innen die Schönheit, Lebendigkeit und das bisweilen vom Wald ausgehende Unheimliche spürbar machen. Einige der zeitgenössischen Kunstwerke basieren auf Erkenntnissen aus der Forschung und schaffen so eine Brücke zwischen Wissenschaft und Kunst. Unter den gezeigten Werken sind Arbeiten von u.s. Julius von Bismarck, Carl Blechen und Thomas Struth sowie von dem Münsteraner Fotografen Thomas Wrede.

Mehr…

LVM-Kulturwelt